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Daten, Zahlen und Theorien

kinder_drei.gifWas glauben Kinder? Was ist ihnen wichtig? Welche Werte haben Kinder? Hier finden Sie einen Überblick über Studien und Forschungsprojekte, die zum Thema Werte existieren. Sie haben selbst eine Studie entdeckt, die für dieses Thema von Relevanz sein könnte? Dann kontaktieren Sie uns per E-Mail:  Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder per Telefon unter der Nummer: 030 - 275 817 490.

Die Wissenschaft nähert sich der Frage nach Werten bei Kindern aus unterschiedlichen Disziplinen. Einerseits ist dies die rein empirische Frage nach Werten oder Einstellungen, andererseits ein theoretisch-philosophischer Zugang. Darüber hinaus lassen sich unterschiedliche Ebenen des Themenzugangs finden: Die Kinder selbst, die Eltern als Vermittler, Bildungsinstitutionen und Einzelaspekte wie z. B. Demokratieverständnis und Politik. 

 
1.) Kinder haben Werte! UNICEF-GEOlino Studie "Kinder-Werte-Monitor" (2006): Werte der Kinder
Für Kinder in Deutschland sind zwischenmenschliche Werte wie Freundschaft, Vertrauen und Zuverlässigkeit wichtiger als Geld - und als gute Manieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Kindermagazin "GEOlino" in Zusammenarbeit mit UNICEF durchgeführt hat.
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LBS-Initiative junge Familie et.al..: LBS Kinderbarometer Deutschland 2007
Den meisten Kinder ist es wichtig, anderen Menschen zu helfen (48%), Freunde und eine eigene Meinung zu haben (jeweils 40%). Ein gutes Fünftel findet es am wichtigsten, an einen Gott zu glauben, und nur 2% nennen "die neuesten Trends mitmachen" als einen der fünf wichtigsten Werte.
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Hurrelmann, Klaus, Sabine Adresen (2007): Kinder in Deutschland 2007. 1. World Vision Kinderstudie

Werte bildeten keinen expliziten Inhalt der Interviews. Dennoch wurde nach Religion, Wünschen und Ängsten gefragt und die Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf Wertvorstellungen zu.

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Das DJI-Kinderpanel
Das Kinderpanel des Deutschen Jugendinstituts hat 2002 und 2004 Eltern und Kinder befragt. Inhalte der Befragung waren unter anderem elterliche Erziehungstile. Im Folgenden sind Auszüge zusammengefasst.
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Keller, Monika, und Rabea Rentschler (2008): Vom Engel zum Bengel. In: Gehirn und Geist. 2008, Heft
Kinder sind bereits sehr früh empathiefähig und handeln schon im Vorschulalter nach dem Fairnessprinzip.
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2.) Jugendliche und Werte
 
Hurrelmann, Klaus und Mathias Albert (2006): 15. Shelljugendstudie. Jugend 2006, Frankfurt a.M.
Jugendliche heute sind pragmatisch. In einem Wertecocktail mixen sie, was ihnen passend erscheint: Fleiß und Macht, Familie und Sicherheit, Kreativität und Lebensstandard - alles geht gleichzeitig.
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Gille, Martina, Sabine Sardei-Biermann et. al. (2006):

Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland. Lebensverhältnisse, Werte und gesellschaftliche Beteiligung. Jugendsurvey 3, Wiesbaden 

Der Jugendsurvey hat Wertorientierungen in sieben Bereichen abgefragt: Selbstverwirklichung, Kritikfähigkeit, Pflicht und Akzeptanz, Leistung, Materialismus, Hedonismus und prosoziale Werte.

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3.) Eltern und Werteerziehung
Eltern sind die zentrale Instanz der Wertebildung. Ihnen kommen die wesentlichen Erziehungsaufgaben zu, insbesondere, wenn die Kinder klein sind. Es ist daher von besonderem Interesse zu erfahren, was Eltern sich an Unterstützung wünschen und welche Themen sie für die Erziehung ihrer Kinder wichtig finden.
 
Mühling, Tanja und Adelheid Smolka:

Wie informieren sich bayerische Eltern über erziehungs- und familienbezogene Themen? Ergebnisse der ifb-Elternbefragung zur Familienbildung 2006. Bamberg 2007 

Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg hat erstmals 2002 Eltern zu ihren Interessen an Familienbildung befragt. Dies ist die zweite Studie. Dabei wurde eine repräsentative Befragung mit knapp 1.300 Eltern in Bayern durchgeführt. 

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