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Literatur
Erziehung zum Guten oder gute Erziehung: Was kann mein Kind?

buecherklein.gifWir haben Ihnen hier eine Auswahl an Literatur zum Thema zusammengestellt, die wir regelmäßig erweitern und aktualisieren werden. Wenn Sie spannende Literatur entdecken, dann kontaktieren Sie uns doch – per E-Mail unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder per Telefon unter 030 - 275 817 490.

Die Erziehungsratgeber zum Thema Werte unterscheiden sich danach, welche Vorstellungen sie vom Kind haben: Kommt das Kind ohne Werte und Gewissen auf die Welt und muss es diese "vermittelt" bekommen oder sind alle Kinder gut? Müssen Eltern sich in der Erziehung explizit dem Thema Werte widmen oder lernt das Kind sie nebenbei?

 
Werte als Grundlage guter Erziehung
 
Saalfrank, Katharina und Eva Blank: Die Supernanny

katharina.gifGlückliche Kinder brauchen starke Eltern, München 2006

 „Die Supernanny" widmet dem Thema Werte explizit eine halbe Seite: dabei geht es um die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und dem eigenen Verhalten der Erwachsenen - denn Kinder lernen am Vorbild. Grundsätzlich gehen die Autorinnen davon aus, dass kein Kind böse oder schlecht zur Welt kommt und dass es jedes Kind verdient, von seinen Eltern geliebt und geachtet zu werden.

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Juul, Jesper : Das kompetente Kind. Reinbek bei Hamburg 2007

kompetent.gif Entgegen anderer Ratgeberbücher bewertet Juul den gesellschaftlichen Wandel nicht als negative Entwicklung sondern sieht in der Abkehr von der bisherigen rigiden Kindererziehung einen Gewinn. Jesper Juul definiert Werte nicht als „Lernziele" sondern als Grundlagen der Kindererziehung. Dabei steht die Familie als „gleichwürdige Gemeinschaft" im Mittelpunkt.

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Juul, Jesper: Was Familien trägt. Werte in Erziehung und Partnerschaft. München 2007

juul.gif Angesichts des familialen Wandels und in Abgrenzung zum zehn Jahre zuvor erschienenen „Das kompetente Kind" diagnostiziert Juul inzwischen doch einige negative Entwicklungen des gesellschaftlichen Wandels: „Mir scheint, wir befinden uns auf einer ethischen Rutschbahn, auf der es kein Halten mehr gibt. Oder anders gesagt: So weit ist es offenbar mit unseren Werten gekommen" (S. 12). Grund genug, sich noch einmal explizit mit den Werten zu befassen, die nach Auffassung Juuls zu Wohlbefinden und besserem Zusammenleben von Familien führen.

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Elschenbroich, Donata: Weltwissen der Siebenjährigen

elschenbroich.gifWie Kinder die Welt entdecken können. München 2002

Poetisch, teils biologistisch, aber immer nah an der Sache stellt die Autorin ein „Bildungspanorama" auf mit Inhalten, die Kinder bis sieben Jahre können sollten. Dies ist mit dem ausdrücklichen Hinweis versehen, dass es sich nicht um eine Pflichtliste für Kinder handle sondern vielmehr um einen Liste dessen, was Eltern ihren Kindern an Bildungserfahrungen schulden.

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Napthali, Sarah: Der kleine buddhistische Erziehungsberater. Frankfurt/M 2006

napthali.gif Die Autorin hat selbst erfahren, wie einsam und verzweifelt man sich als Mutter fühlen kann, und welche Erziehungsfehler daraus auch resultieren können. Sie hat den Buddhismus für sich entdeckt und beschreibt, wie buddhistische Werte die Erziehung und das Leben mit Kindern bereichern können.

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Werte als Inhalte der Erziehung zum "Guten"
 
Gerda Pighin: Kindern Werte geben – aber wie? München 2005

pighin.gif Ausgehend von der Annahme, dass der gesellschaftliche Wertewandel zu einer Unsicherheit geführt habe, gibt die Autorin eine Anleitung zur Vermittlung einzelner Werte wie Empathie, Respekt, Zivilcourage.

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Cornelia Nitsch: Werte machen stark! Was wir unseren Kindern mitgeben, Freiburg 2006

nitsch.gif Der Ratgeber benennt sich selbst als „Buch zur aktuellen Wertediskussion" und gibt auf 160 Seiten Vor- und Ratschläge, wie Eltern mit ihren Kindern altersgemäß teils gezielt, teils im Alltag Werte einüben können.

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Friebel, Volker und Marianne Kunz: Warum Werte wichtig sind

friebel.gifGeschichten und Gesprächsimpulse für den Alltag mit Kindern, Freiburg 2007

Um eine Handlungsorientierung zu erhalten, müssen Kinder Werte verinnerlichen. Die Autor/innen gehen davon aus, dass dies unter anderem am Gespräch über Beispiele funktioniert. Deshalb haben sie Geschichten zusammengetragen (z.B. Mona Springt - Ein Mädchen das vertrauensvoll ins Schwimmbecken springt, weil sie weiß, dass ihr Opa da ist), die dazu dienen sollen, mit Kindern darüber zu sprechen. Mit Altersangaben und Beispielsfragen soll der Gesprächseinstieg erleichtert werden.

 

 
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Projektveröffentlichungen

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